Bei meinerTrinkende-Bienen letzten Wanderung in den Bergen Norditaliens oberhalb Gravedona am Comer See fielen mir mehrere Bienen auf, die an einem Wasserrohr einer Brunnentränke hingen und um den Wasserstrahl wuselten. Sogleich schoss ich nicht nur gleich ein Paar ´Beweisfotos´ sondern mir die Frage gleichzeitig in den Kopf, was sich da wohl gerade abspielt: Trinken hier Bienen einfach so Wasser am Wasserhahn, - ganz so, wie wir Menschen und Tiere es auch tun? Die Frage habe ich nach meiner Urlaubsrückkehr dann gleich einer Fachfrau gestellt. Imkerin Elke Wilde-Daute aus Rinnthal im Pfälzerwald hat sie mir beantwortet. [Thomas Kerscher, Herausgeber Waldliebhaber.de]

Das Beweisfoto, im Hintergrund der Zaun des Wintergatters Buchenau.Großhirsche sind vor allem in Skandinavien heimisch, doch auch in Polen und Tschechien leben kleinere Populationen. Kein Wunder, dass es immer wieder Exemplare über die Grenze verschlägt. Im Bayerischen Wald wurden mehrfach Elche gesichtet. Jetzt ist der erste offizielle Beweis erbracht. [Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald]

WeißstörcheNach Beobachtungen der Vogelschützer im Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ist die aktuelle Entwicklung bei Deutschlands Weißstörchen positiv. Zu diesem Ergebnis kam die Bestandszählung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) „Weißstorchschutz“ des NABU. Nach einigen Jahren mit gutem Bruterfolg siedelt sich der Storchennachwuchs wieder in Deutschland an. [Pressemitteilung NABU]

Vögel beobachten und zählen – die Stunde der Wintervögel Anfang Januar. Vom 9. bis 11. Januar 2015 findet zum fünften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen 2015 Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten wie in den letzten Jahren weiter abnehmen. [Pressemitteilung NABU]

Rotes Ordensband. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit. [Pressemitteilung BUND]